Therapie der Halswirbelsäule

Neue Trends in der minimal-invasien OP Therapie der Halswirbelsäule

Nackenschmerzen mit oder ohne Kopfschmerzen, Schulter- und Armschmerzen sind häufige Erkrankungen des Bewegungsapparates. Zum Glück ist die häufigste Ursache dieser Beschwerden eine Muskelverspannung, welche durch einfache Maßnahmen reversibel ist. Bei chronischen Beschwerden, Bandscheibenvorfällen und knöchernen Einengungen von Nerven sind jedoch weitergehende Verfahren notwendig.

Prinzipiell muss bei allen Beschwerden des Bewegungsapparates zuerst die konservative Therapie in Betracht gezogen werden, so auch bei Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule. Bei Nacken- und Kopfschmerzen mit Ziehen in die Schulter oder in die Arme / Hände ohne Lähmungen stehen hier neuartige konservative Therapieverfahren  zusätzlich zu herkömmlichen Verfahren (Physiotherapie & Rückenschule, Chirotherapie& manuelle Therapie , physikalischer Therapie, Spezialinjektionen &Infiltration als auch Akupunktur/Kinesioatpe und viele andere Möglichkeiten!) zur Verfügung. Prinzipiell ist zunächst eine mehrwöchige Therapie mit den herkömmlichen konservativen und den moderneren Verfahren einzuleiten.
Diese Verfahren sind jedoch nicht mehr so erfolgreich, wenn auch knöcherne Einengungen von Nerven bestehen. Prinzip in unseren Behandlungszentren ist es, auch chirurgische Verfahren ambulant oder mit maximal einer Übernachtung durchzuführen. Diese Maxime erlaubt trotzdem die suffiziente Behandlung eines Bandscheibenvorfalles im Bereich der Halswirbelsäule oder bei knöchernen Einengungen. Bei einseitigen Beschwerden kann die entsprechende Nervenwurzel durch Arthrose / Degeneration von Wirbelgelenken knöchern eingeengt werden. invasiblehalswirbel

Bisher wurden Patienten mit den oben beschriebenen Beschwerden meist immer noch mit aufwendigen invasiven Verfahren (offener Dekompression der Nerven, Versteifung der Halswirbelsäule, Bandscheibenprothesen) behandelt. Bei der mittels ambulante minimal-invasive Therapie ermöglichen DTrax Methode ist erstmals eine schonende Dekompression und Stabilisation des betroffenen Segments von hinten, mit zeitgleich Minimierung der Risiken und Erholungszeit nach dem Eingriff erfolgreich eingeführt.
Der betroffene Nerv wird durch Einbringen eines Titan – Implantates in das Wirbelgelenk entlastet. Das Implantat erweitert das Nerveneintrittsloch und verhindert zusätzlich eine Überbeweglichkeit in diesem Segment. Bei einem nur etwa 1 – 1.5 cm langen Schnitt jeweils über den Gelenken und schonender Behandlung der Muskulatur können die Patienten meist am gleichen Tag entlassen werden. Eine spezielle weitergehende Behandlung ist nicht notwendig, da nur ein minimales operatives Trauma gesetzt wird.
Diese Therapie ist relativ neu und wird seit mehr als einem Jahr in Europe, Asien und seit 2012 auch in den USA eingesetzt. Bei diesem Eingriff sind bisher keinerlei Komplikationen mit Erfolgsraten von 90% hinsichtlich der Schmerzreduktion sehr erfolgversprechend. Durch die schonende Operationstechnik bleiben alle anatomischen Strukturen erhalten, sodass auch in Zukunft herkömmlichen Operationsverfahren weiterhin einsetzbar sind.
Der hier beschriebene Eingriff mit minimal-invasiver Dekompression einer Nervenwurzel bei Nacken und Schulter – Arm – Schmerzen ist eine weitere moderne wichtige ambulante Therapieoption im Rahmen einer Stufenbehandlung von Beschwerden des Bewegungsapparates. Dieser Eingriff erfordert selbstverständlich eine genaue Kenntnis der Wertigkeit eines therapeutischen Wirbelsäulenstufenplans um dann auch erfolgreich den Zeitpunkt und Indikation des Eingriffes zu wählen. Mit dem WS-Spezialistenteam in der Palmaclinic (http://www.palma-clinic.com/mallorca-aerzte/orthopaede gibt es jetzt auch auf Mallorca diese moderne operative Option.

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